idiophonic clutter: siemers, sturclub and trouth

electricity comes from other planets

all/ein – überlegungen zum anarchismus in nichthierarchischen assoziationen: siemers nagelt thesen und fackelt nicht:

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ich wiederhole mich sehr gerne: im anarchismus wird es keinen hunger mehr geben, keinen schnupfen und keine fruchtfliegen.

im anarchismus wird das privateigentum durch überfluss ersetzt.

im anarchismus wird es keine anarchisten mehr geben.

im kapitalismus und im kommunismus heulen die schafe mit den wölfen; im anarchismus aber gibt es nur noch wölfe.

die herren sind nichts ohne ihre sklaven und wer sklave sein möchte, der wähle sich seine herrn.

gleichberechtigte sklaven wollen sie sein: das ist ihr wunsch, ihr traum, ihre vision; etwas anderes können sie sich gar nicht vorstellen.

die herrschenden glauben, die demokratie sei da zum schutz ihrer privilegien und ihrer freiheit. und die beherrschten glauben das auch.

der begriff ‘freiheit’ ist verkommen zum synonym für ein leben auf kosten anderer. crowley und andere theoretiker des anarchismus reden lieber von freiwilligkeit: under will. (‘liebe unter willen’ ist die wohl verständnisloseste und gleichzeitig auch hilfloseste übersetzung von love under will)

bakunin hingegen ist ein arschloch: straffe führungsstrukturen, revolutionäre opferbereitschaft und selbstverleugnung: was für ein scheiss.

im anarchismus gibt es keine kennzeichnungspflicht für polizisten.

“internationale solidarität” setzt nationalistische, gar völkische identitäten voraus. im anarchismus gibt es diesen quatsch nicht mehr.

auch im anarchismus gibt es verwaltung und verteilung; man darf das sogar ‘staat’ nennen. aber dort sind die besten, nicht die dreistesten.

die regierung lügt. und stinkt.

die abwesenheit freiwilliger sozialer übereinkünfte, die herrschaft der willkür, heisst anomie. sie hat mit dem anarchismus nichts zu tun.

(unaufgeregt nach lebensformen ausserhalb der demokratie suchen, ausserhalb des wortes ‘kratein’ überhaupt)

im anarchismus wird euch niemand mehr den anarchismus erklären müssen.

im anarchismus wird euch niemand mehr den anarchismus erklären.

die kommunisten wollen die macht nur jeweils anders verteilen, doch die anarchisten haben alles ausgetrunken.

ignoriert das gesetz; das sei das einzige gesetz! (der alpinist aleister crowley 1923)

wir diskordianer dürfen niemals zusammenhalten!

wahlen sind gut für untertanen, arbeit ist gut für sklaven.

wer seine stimme abgibt, der darf hinterher nicht meckern, dass er nichts mehr zu sagen hat. so simpel ist das, ihr dumpfbackigen wähler! (diese wähler haben sowas mittelmässiges)

diese kinder-anarchos: nicht eine zeile stirner, mühsam oder kropotkin gelesen, aber der B\LD glauben, dass anarchie rambazamba sei. weg da!

ihr selbstermächtigten anarchisten und kaputzigen autonomacker kennt ja noch nicht mal karin kramer oder heidi paris; das ist euer problem.

im anarchismus ist der veganismus der kleinste gemeinsame nenner. jede(r) bestimmt darüber hinaus den grad der eigenen widersprüchlichkeit. (die industrielle vernichtung von lebewesen wurde um 1880 in den schlachthöfen von chicago entwickelt und später von den nazis verfeinert)

links und linksradikal sind begriffe aus dem parlamentarismus und also ohne bedeutung. im anarchismus gibt es keine sitzordnung mehr.

frieden oder freiwilliges zusammenleben oder revolution oder miteinander reden oder gar anarchismus? mit diesen arschlöchern? niemals!

geld ist symbol für angeblich “gleich=wertigen” austausch. im anarchismus wird es diese erbsenzählerei nicht mehr geben: geld verschwindet.

im anarchismus werden maschinen die produktivität steigern; die menschen werden ihnen entspannt zusehen. ich werde nie wieder arbeiten!

‘anarchistische gewerkschaft’ ist ein widerspruch in sich: der kampf um drei prozent mehr lohn ist dem ordentlichen anarchisten total egal.

mehr als drei menschen sind ein verein, ein parteitag, ein mob mit fackeln und mistgabeln, ein rutenbündel. ich spreche nur im singular.

ob ich von linken dummköpfen oder von rechten dummköpfen ins gas gejagt werde, das ist mir eigentlich egal.

die wortfolge ‘herr und knecht’ ist so eingeprägt, dass zwar das gegenteil, die umkehrung der herrschaft, nicht aber deren auflösung gedacht werden kann.

die revolution löscht natürlich auch die revolution aus. (die simple umkehrung von machtverhältnissen ist keine revolution, ihr anfänger!)

nichts heilig und nichts fremd. so ist es gut.

wir zahlen keine steuern mehr / wir sparen lieber auf ein maschinengewehr (die tübinger metapunkband autofick, im jahre eures herrn 1981)

das heftige ICH: das ist der ego-ist, vulgo: der individualanarchist.

all hail eris! die göttin der zwietracht und des zweifels erregt den nachdenkenden und macht machtgeile machthaber zu schlappschwänzen.

den arschlöchern bin ich ein arschloch.

one golden rule: no rules at all!

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Written by siemers

February 14, 2015 at 5:21 pm

Posted in fnord

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