das erste gebot
gott coltrane sagt: “du sollst keinen gott neben mir haben ausser dolphy. mehr habe ich schliesslich auch nicht!”
…and one beer.
scotch nämlich muss lange man im mund rumspülen und über die schleimhäute und mählich dem metabolismus zuführen. bourbon hingegen muss man ausspucken oder von vorneherein wegkippen.
schön, dass ihr keine ahnung habt.
endlich: mehr müll!
der altersschnitt in unserem haus (12 eigentümliche oder vermietete wohnungen) sinkt stetig (“sinkt stetig”? – nunja…); freigestorbene oder mit alternativen alterssitzen vertauschte einheiten werden von jüngst verpaarten oder sonstwie verbändelten studentles be- & verwöhnt. der altersschnitt (wiegesagt) sinkt und das mülltrennungsbewusstsein steigt: endlich ist in den tonnen wieder genügend platz für meine abfälle. der altersschnitt (also) sinkt obwohl auch wenn obgleich obschon ich im laufe der nächsten woche die werberelevante zielgruppe verlassen werde (wolfgang müller von der tödlichen doris übrigens auch; am selben tag wie ich; im bereich der ganzordentlichen musik also wird der altersschnitt deutlich steigen).
der altersschnitt in unserem haus sinkt wie erwähnt, aber das samstägliche lieblingsgeräusch der stuttgarter, das ewige auf und ab der kehrwöchner(innen)besen, verstummt dennoch nicht und scheint meinem je älter je empfindlicher werdenden gehör von woche zu woche lauter; vielleicht liegt es an der fehlenden routine der jungen leute (der altersschnitt, der altersschnitt) oder an der demonstrativen miteinbeziehung der kandel und des strassenrandes (besen auf bürgersteig ist nämlich leiser als besen auf strasse: das trottoir ist gepflegter und bietet dem moderat streichenden kehrwerkzeug weniger resonierende widerstände) oder früher war überhaupt alles viel früher und die kehrwochen waren fertig bereits vorm aufwachen.